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OKLAHOMA (OK)

025 Oklahoma

Das Wort Oklahoma stammt aus der Choctaw-Sprache: okla 'der Mensch' und humma 'rot', die Zusammensetzung bedeutet so viel wie „Das Land des roten Mannes“. Der Beiname Oklahomas ist "The Sooner State". Hintergrund dieses Beinamens waren die Pioniere, die das von den Indianern durch die US-Regierung gekaufte Land vor (sooner) der legalen Anfangssiedlungszeit besiedelt hatten. Viele Ortsnamen zeugen heute noch von indianischem Ursprung.

Die Hauptstadt Oklahomas ist Oklahoma City. Länge der Route 66 in Oklahoma: 383 Meilen (615 km).

Das Gelände wird wieder flacher, Wälder sind selten zu finden. Das Klima wird suptropisch, d.h. es wird wärmer mit höherer Luftfeuchtigkeit.

 


icon 66Conoco Gas Station

026 Conoco

Etwas versteckt findet man eine originelle ehemalige Conoco-Tankstelle an der Route 66 in Commerce (Oklahoma).

 


icon 66World's Greatest McDonald's

027 Vinita

Wer "Amerika" sagt, der meint oft das Fast Food-Essen und damit auch den Marktführer McDonald's. Die allererste Filiale des Hamburger-Giganten wurde übrigens 1940 in San Bernadino (Kalifornien) an der ROUTE 66 eröffnet, heute ist dies ein Museum. Und die zweite Filiale? Richtig, genau am anderen Ende der "Mother Road" - auch "Will Rogers Highway" genannt -, nämlich in Chicago (Illinois).
Dieses Prachtstück hier auf dem Bild steht in Vinita (Oklahoma) und betitelt sich selbst als "der größte McDonald's der Welt"

 


icon 66Blue Whale in Catoosa

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Kurz nach den "Twin Bridges" bei Catoosa (Oklahoma) taucht am rechten Straßenrand der "Blue Whale" auf. Es handelt sich um einen in die Jahre gekommenen kleinen Freizeitpark mit einem großen, blau angestrichenen Wal aus Fiberglas. Der Wal (mit Rutsche) ist begehbar und liegt in einem kleinen Teich, der zu dem Park gehört. Zur Weihnachtszeit wird der Wal neuerdings mit LED-Lampen bestückt und beleuchtet.

 


icon 66Rock Creek Bridge

030 RockCreekBridge

Die "Rock Creek Bridge" bei Sapulpa, Oklahoma wurde 1921 erbaut und war ursprünglich Teil des Ozark Trails, eine 563 km lange Verbindung durch das Ozark-Gebirge von Missouri bis Arkansas. Sie wurde Teil der ROUTE 66, als diese im Jahr 1926 in das amerikanische Straßenverzeichnis aufgenommen wurde. Die Brücke erfüllte bis 1952 zigtausend motorisierten Siedler ihren Traum von einem schönen Leben im Westen der USA. Dann kam der Bau der Interstate und damit eine schnellere Verbindung nach Westen - die ROUTE 66 und die Brücke hatten ausgedient.

Trotz schlechtem Fahrbahnbelag ist die Brücke bis heute noch befahrbar und führt jetzt die ROUTE 66-Touristen nach Westen.

 

icon 66Seaba Station

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Auch an solchen Objekten kommen wir auf unserer Tour vorbei: Die Seaba-Tankstelle aus dem Jahr 1924 wurde von den heutigen Besitzern Jerry Ries und Gerald Tims zu einem kleinen Motorrad-Museum umgebaut und im Jahr 2007 wieder eröffnet. Die Vorderansicht erhielt wieder ihren originalen Look.
 

icon 66Biker Shak in Arcadia

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Neben dem Hillbillee's in Arcadia (Oklahoma) befindet sich der "Biker Shak Store", ein kleiner, aber feiner Laden mit allerlei Biker-Utensilien und Souvenirs der Route 66. Der Shop wurde lange von zwei selbst aktiven Motorradfahrern betrieben. Seit dem 1.1.2013 gibt es neue Besitzer.
 

icon 66Oklahoma City

037 OKC Capitol

Mit Oklahoma City wird ein weiteres Etappenziel erreicht. Die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates wäre allein schon einen längeren Aufenthalt wert, aber leider wird uns auf unseren Touren die Zeit dazu fehlen. Das Capitol, das wie viele andere Regierungs- bzw. Justizgebäude in den USA dem Weissen Haus in Washington D.C. nachempfunden ist, hat in Oklahoma jedoch eine besondere Eigenheit: Auf dem Gelände neben dem State Capitol befindet sich nämlich noch eine Ölpumpe aus dem Jahr 1928 als Zeichen dafür, dass in diesem Gebiet Öl zu finden war. Dies war auch mit ein Grund, warum die Stadt in diesen Jahren schnell gewachsen ist und heute rund eine halbe Million Einwohner besitzt.
 

icon 66Pony Truss Bridge

039 PonyBridgeBridgeport

Kurz nach Oklahoma City spannt sich die ca. 120 m lange "Pony Truss Bridge" bei Bridgeport mit 38 Stahlbögen über den South Canadian River. Es ist die längste Brücke in Oklahoma und wurde 1933 fertiggestellt. In der Verfilmung von "Früchte des Zorns" war die Brücke Hintergrund einer Schlüsselszene: der Großvater von Tom Joad stirbt hier.

Die Gegend hier in diesem Teil Oklahomas ist im Allgemeinen ziemlich geschichtsträchtig: Früher weideten hier riesige Bisonherden, die von den Indianern regelrecht abgeschlachtet und fast ausgerottet wurden. Der berühmte General Custer zog ebenfalls hier in der Gegend seine Truppen zusammen, die 1876 in der Schlacht am "Little Big Horn" tausend Meilen nördlich von den Indianern unter der Führung von "Sitting Bull" und "Crazy Horse" vernichtend geschlagen wurden.

 

icon 66Oklahoma Route 66 Museum

041 Route66MuseumClinton

Das "Route 66 Museum" in Clinton, Oklahoma, ist das größte und schönste Route 66-Museum an der Strecke und immer einen kurzen Aufenthalt wert. Gegenüber vom historischen "Tradewinds Motel" aus dem Jahr 1949 gelegen - Elvis übernachtete dort oft auf seinen Konzert-Touren - findet man in dem Museum viele Überbleibsel aus der Blütezeit der Route 66.
Bei einer kurzen Filmvorführung während des Rundganges kann man sich in diese Zeit zurückversetzen lassen und erfährt viel Wissenswertes über die Geschichte der "Mutter aller Straßen". Auf dem Museumsgelände befindet sich auch noch ein originales Valentine-Diner aus dieser Zeit.
 

icon 66Sandhills Curiosity Shop

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Erick in Oklahoma ist ein kleiner Ort an der Route 66, wo man normalerweise nicht anhält - wenn da nicht der ehemalige "City Market" wäre: ein kleiner Abstecher links weg von der Durchgangstraße lohnt sich: Harley und Annabelle, zwei lustige und echte "Rednecks" aus der Provinz von Oklahoma betreiben diesen Souvenirladen und unterhalten gerne ihre vorbeireisenden Gäste mit Gitarre und Gesang.

Annabelle ist leider 2010 an Krebs erkrankt und 2014 verstorben.

Nach einem Jahr Pause betreibt Harley nun alleine den Shop und unterhält mit seiner Gitarre und launigen Sprüchen seine Besucher. Der Begriff "Shop" ist jedoch irreführend, denn obwohl der Laden fast überquillt mit Schilder und Original-Utensilien der Route 66, verkauft Harley nichts von den Antiquitäten. Er lebt vom Trinkgeld seiner Besucher. Überall im Shop sind Behälter aufgestellt, wo man ein paar Dollar einwerfen kann.

 

icon 66Coleman Theater

027 ColemanTheatre

Kurz nach der Staatsgrenze im Örtchen Miami steht das historische Theaterkino "Coleman Theatre", erbaut 1929, restauriert 1989. Bis heute war dieses Theatergebäude mit einem Fassungsvermögen von 1.600 Personen und wunderschönem Innenraum noch nie geschlossen. Seit 1996 steht dort eine original "Mighty Wurlitzer", eine Pfeifenorgel - vergleichbar mit der "Stradivari"-Geige.

 


icon 66Buffalo Ranch

Buffalo Ranch 1

Wer einmal echte Bisons an der Route 66 sehen will, muss einen Stopp bei der "Buffalo Ranch" bei Afton einlegen.

Die klassische Ranch mit Trading Post bot regelmäßig eine Live-Show mit einem dressierten Büffel und indianischen Tänzern an.

Buffalo Ranch 3

Bildquelle: J. Sonderman (St. Louis)

Die Ranch wurde geschlossen, nachdem der Besitzer Aleene Kay 1997 verstarb.

Der Komplex wurde anschließend eingeebnet und durch einen modernen Tankstellenkomplex ersetzt. Neben der Tankstelle sind jedoch heute noch Bisons zu sehen.

Buffalo Ranch 2

 


icon 66Twin Bridge

028 TwinBridge

Kurz vor dem Ort Catoosa überquert die Route 66 den Verdigris River. Die "Twin Bridge" teilt hier die Fahrspuren der Route 66. Für eine kurze Zeit hat somit jede Spur ihre eigene Brücke. Aus Sicherheitsgründen wurde die von hier aus linke Brücke im Jahr 2011 durch eine neue Brücke ersetzt.

Trotzdem sind die historischen Stahlbrücken unterschiedlicher Bauart (im Hintergrund eine Eisenbahnbrücke) immer noch ein schöner Anblick.

 


icon 66Rock Café

031 RockCafeStroud

Das "Rock Café" in Stroud, Oklahoma, ist ein "National Historic Landmark" und lädt ebenfalls zum Verweilen ein. 2003 und 2008 durch einen Brand fast zerstört, wurde das Restaurant im Sommer 2009 wieder eröffnet.

Die Inhaberin Dawn Welch, die das Restaurant seit 1993 besitzt, war die Inspiration für die Filmfigur "Sally Carrera" in dem Animationsfilm "Cars" aus dem Jahr 2006. Das Restaurant war während ihrer Recherchen zur ROUTE 66 ein wichtiger Halt für das gesamte Filmteam. Dementsprechend sind rund um das Rock Café auch viele Filmutensilien zu finden.

 

icon 66Round Barn

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Am Ortsausgang von Arcadia (Oklahoma) steht die berühmte rote runde Scheune "The Round Barn" aus dem Jahr 1898. Der Grund für die runde Form ist recht einfach: da der Bundesstaat Oklahoma oft von Tornados heimgesucht wird, dachte der Erbauer der Scheune, dass die runde Form größeren Schutz vor Schäden durch die Stürme bietet. Dieses heutige Naturdenkmal wurde später in der Blütezeit der Route 66 zweckentfremdet und war für die "Routies" eine willkommene Einkehr, heute würde man "Disco" dazu sagen. Bis heute gibt es in diesem Holzgebäude regelmäßig Konzerte und Aufführungen. Fast hundert Jahre stand das Gebäude unversehrt, bis 1988 das Dach der Scheune einstürzte. Mit einem Aufwand von 500.000 US$ wurde die Scheune restauriert und im Jahr 1992 wieder eröffnet.
 

icon 66Pops on 66 in Arcadia

036 PopsOn66

Es gibt an der Route 66 nicht nur "alte" Sachen zu bestaunen: eine relativ neue Attraktion an der Route ist das "Pops on 66", eine modern gebaute Tankstelle am Ortsausgang von Arcadia (Oklahoma) - wie vom Reissbrett eines Architekten entsprungen - mit einer Auswahl von über 500 (!) Flaschengetränken. Sogar einen "Almdudler" haben wir dort schon gesehen! Schon von Weitem ist die überdimensionale Flasche erkennbar, die abends in wechselnden Farben erstrahlt.
 

icon 66Ann's Chicken Fry House

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Fährt man in Oklahoma City auf der Route 66 weiter nach Westen, kommt man unweigerlich bei "Ann's Chicken Fry House" vorbei. Seit 1971 ist dieses Diner mit einer kleinen Terrasse an der Straße für seine Hühnchenspezialitäten bekannt, es ist also nicht ganz so historisch wie dieser vor dem Haus geparkte 50er Police-Dodge oder der rosarote 59er Cadillac im Elvis Style. Das Ambiente innen und aussen geht von Elvis über Disney bis hin zu "Cars"-Figuren - typisch amerikanisch eben...
 

icon 66Lucille's Highway Stop

040 Lucilles

"Lucille's Highway Stop" bei Hydro, Oklahoma. Diese kleine freistehende Tankstelle aus dem Jahr 1929 ist ein wirklich historisches Stück Route 66. Lucille Hamons und ihr Mann haben sie 1941 gekauft und Lucille hat sie die nächsten 59(!) Jahre betrieben. Fast jeder, der auf der Route 66 reiste, hat hier kurz angehalten, und für jeden hatte sie immer ein freundliches Wort. Daher wurde sie auch liebevoll "Mother of the Mother Road" genannt. Lucille starb am 8. August 2000. Leider ist das Häuschen mittlerweise geschlossen, Lucilles Grab ist auf dem "Masonic Cemetry" in Hydro zu finden.
 

icon 66National Route 66 Museum

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Das große, schon von Weitem sichtbare Route 66-Zeichen an der Main Street in Elk City, Oklahoma, und die Bezeichnung "National Route 66 Museum" täuscht etwas: Dieses Museum ist recht klein, es gehört zu einem Komplex von 4 verschiedenen Museen, das Thema Route 66 wird nur spärlich behandelt. Trotzdem ist es allemal einen Besuch wert.
 

icon 66Old City Jail in Texola

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Wir befinden uns an der Grenze zwischen Oklahoma und Texas. Der Name der Ortschaft mutierte von ursprünglich "Texokla" über "Texoma" zum heutigen "Texola".

Hier steht das angeblich kleinste Gefängnis der Welt! In dessen Inneren hat gerademal eine Pritsche Platz, bei mehreren Gefangenen musste stehend geschlafen werden. Bekannte Outlaws waren hier nicht inhaftiert, obwohl u.a. auch Bonnie & Clyde hier in der Gegend ihr Unwesen trieben.

 

Route 66-Highlights in:

Illinois     • Missouri     • Kansas     • Oklahoma     • Texas     • New Mexico     • Arizona     • Kalifornien

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